Planet Mars

Hallo Sternfreunde,

nach dem Monatstreffen der Sternfreunde am 3. Februar entschieden Günther und ich noch an die Sternwarte zu fahren um den Mars zu beobachten. Günther hatte kurz zuvor einen Staubsturm am Marspol entdecken können und wir wollten überprüfen, ob er immer noch zu sehen war. Für mich war es zudem das erste Mal, dass ich an der Sternwarte beobachten und fotografieren konnte.

Planet Mars
Planet Mars, 16-Zoll SCT der Josef-Bresser-Sternwarte, SPC 900, 3x Barlow (F30), 3. Februar 2010, 22:30 MEZ, Fredrick toe Laer

Als wir ankamen sah das Wetter zunächst unbeständig aus. Wir starteten die Geräte und schlossen meine Webcam (SPC 900) an. Mars stand ziemlich hoch aber nach dem obligatorischen finden und fokussieren waren wir schließlich "Aufnahmebereit". Während des Aufbauens hofften wir vor allem dass das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht. Glücklicherweise war es uns gnadig und bescherte uns eine Wolkenlücke die die Beobachtung für immerhin ein Stunde ermöglichte.

Planet Mars (mit Bezeichnungen)
Planet Mars (mit Bezeichnungen), 16-Zoll SCT der Josef-Bresser-Sternwarte, SPC 900, 3x Barlow (F30), 3. Februar 2010, 22:30 MEZ, Fredrick toe Laer

Nach ein paar Aufnahmen mit der Webcam hatte auch Günther seine DBK21 gehohlt und wir tauschten die Kameras. Interessant war die unterschiedliche Software und vor allem die unterschiedliche Rohbildqualität zu sehen. Der Chip der DBK und der Webcam sind beide gleich groß, und beide haben eine Bayermaske für Farbaufnahmen. Allerdings kann die DBK eine höhere Framerate erzielen ohne einzelne Bilder zu komprimieren, was sehr wichtig bei der Bildbearbeitung ist. Das Seeing wurde immer besser, und nach ein paar Aufnahmen mit der DBK konnte ich, bevor die Wolken uns die Sicht versperrten, noch weitere drei Aufnahmen machen. Während des Abbauens der Geräte haben wir noch schnell geschaut wie die Bilder geworden sind und waren positiv überrascht. Die Entscheidung zur Sternwarte zu gehen hatte sich gelohnt! Der Sturm war zwar zu erahnen, aber nicht so gut zu erkennen wie vorher bei Günthers Aufnahmen.

Clear Skies,
Fredrick toe Laer

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